Dämonenaustreibung um Mitternacht

Ich wär´ so gern Dein Schoßhund
Du drücktest mich an Dein Gewand
Dann macht´ ich ganz schnell groß und
wischte mich aus mit Deiner Hand

Ich wär´ so gern Dein Sonnenschein
Dein himmelhohes helles Licht
Voll Anmut und voll Wonne fein
verbrannte ich Dir Dein Gesicht

Ich wär so gern Dein Lieblingsbaum
unter dem man gern ein Schläfchen hält
Du träumtest einen lieben Traum
wenn mein Apfel auf Deine Birne fällt

Ich wär´ so gern Dein Lieblingskleid
Ich schrumpfte ein, lägst Du im Bett
Du zögst mich an und tätst Dir leid
und glaubtest, Du wärst viel zu fett

Dein Märchenprinz wär´ ich so gern
nach dem Dein Sehnen nie verlosch
und wenn Deine Küsse mich verzehren
verwandle ich mich in einen Frosch

Ich wär´ so gern Dein Spiegelbild
Ich reflektierte Deinen schönen Schopf 
und auch Dein Antlitz, zart und mild
und werf´ Dir Deine Leere an den Kopf

Ich würd´ so gern an Deiner Stelle stehen
wenn auch nur für einen Tag
vielleicht würdest Du dann endlich sehen
warum Covid Viren niemand mag

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Im Rachen der Traumfabrik

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Ein Tattoo das unter die Haut geht