Der göttliche Gesetzgeber und der grauenvolle Gewürzhändler
Es war die Zeit vor der Zeit, die Zeit als sich der Buchstabe „G“ aus sich selbst heraus manifestierte.
Grandioser Gedanke, getanzt als Gebärde.
Und dieser Gedanke– wurde zum göttlichen Gesetzgeber.
Und zum grauenvollen Gewürzhändler.
Gigantisch, galaktisch, großartig. Geradezu genialisch.
Doch diese gewitzten Gralshüter der Gleichzeitigkeit, genießerisch durch die Gezeiten gondelnd, waren gelangweilt – von der Geradlinigkeit des Geschauten.
Der Buchstabe „S“ war noch nicht geschaffen, und so wussten sie noch nichts von Schräglagen oder Schachtelsätzen im Schatzkästchen des Schlumpfdorfes.
Wohl aber geisterte ein Gespinst durch ihre Gedanken, geheimnisvoll gurgelnd, das Gerade gehöre gebrochen, die Gewohnheit gehöre gespiegelt. Gelegenheit gäben Geburten als Ganzes.
„Ich gebäre Geschöpfe“, sprach der göttliche Gesetzgeber. „Gargamel genannt und Griselda. Grausbirnen sollen sie gleichen, gebenedeit und gelackmeiert. Und Gnus soll es geben und Gurken und Grateful Dead. Genasfüßt und gewittrig gehören sie gemacht.“
Gesagt – getan.
„Gut“, grinste der grauenvolle Gewürzhändler großspurig. Ein Trickstergott der alten Schule war er. Täuschen und Tarnen wären seine teuflischen Tugenden, wäre das „T“ schon geschaffen. So gäuschte und garnte er, der Ganove, der Gauner, der Gartenzwerg.
„Doch was Du kannst, kann ich genauso. Ich gebäre... Gewürze. Gras, Ganja, Gerstenkraut. Gebrauche es und Gesang gestaltet Gekrümmtes gerade und Gerades gekrümmt.“
„Gesang? Gewürze?“ grummelte der göttliche Gesetzgeber gedankenverloren. „So etwas gebührt keinem Geschöpf. Geschöpfen gebühren Golfbälle, Galavorstellungen und Gewehre. Geschöpfen gebühren Gemüsegärten und Gratiszeitungen. Geschöpfen gebühren Gebetsmühlen und Golgatha. Aber Gesang und Ganja? Wie geht das, wozu gebraucht man das Genannte?“
„Göttlicher Gesetzgeber, Gesang geht so:“